Nachwuchsförderung


Über 9000 junge Forscher an der tunOstschweiz.ch und der tunBern.ch

Diesen April fanden mit St. Gallen und Bern gleich zwei Sonderschauen von tunSchweiz.ch statt. Während sich zur Premiere an der OFFA 2015 bereits 3500 Kinder und Jugendliche einfanden, konnte tunBern.ch mit über 5500 jungen Forschern den Erfolg von 2013 weiter ausbauen.

Wie kann man Kinder möglichst früh für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern? Diese Frage stellen sich Unternehmen aus der MINT-Branche im Hinblick auf den Fachkräftemangel in der Schweiz. Eine mögliche Antwort liefert die vom swissT.net unterstützte Erlebnisschau tunSchweiz.ch. An der diesjährigen 39. OFFA, der Frühlings- und Trendmesse St. Gallen, fand zum ersten Mal die tunOstschweiz.ch statt. Vom 15. Bis 19. April stellten knapp 20 Firmen, Organisationen und Institutionen mit entsprechender Ausrichtung 40 Stände mit verschiedenartigen Experimenten, die es zu erforschen galt. Gleich zu Beginn der Messe strömten Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 13 Jahren in die Olma-Halle 9, um Parfums zu kreieren, eine App zu programmieren oder Urzeitkrebse zu observieren. Nicht wenige dieser jungen Entdecker besuchten die Messe auch in den folgenden Tagen, um an möglichst vielen Experimenten teilzunehmen. So belief sich die Zahl an Mädchen und Jungen in den fünf Messetagen auf total 3500. Hinzu kamen unzählige Betreuer, Lehrpersonen und Verwandte.

Die tunBern.ch doppelt an der BEA nach

Die erste tunBern.ch, die im Mai 2013 stattfand, verzeichnete bereits einen grossen Zustrom. Aussteller aus Industrie und Wissenschaft freuten sich über 3200 Besuche interessierter Kinder und Jugendlicher. An diesen Erfolg konnte auch 2015 angeknüpft werden. Schon im Vorfeld hatten sich 170 Schulklassen aller Stufen für die Erlebniswerkstatt vom 23. April bis zum 3. Mai in der BEA-Halle 3.0 angemeldet. Die 3500 jungen Forscherinnen und Forscher durften sich auf 45 interaktive Projekte freuen. 15 Unternehmen und Institutionen leiteten und betreuten die Experimente, die sich über 600 Quadratmeter verteilten. An den beiden Wochenenden kamen weitere 2000 Kinder, die sich spielerisch mit Genetik, Informatik oder Robotik beschäftigen konnten. Auch das begleitende Forum, an dem Referate über Nanowissenschaften, Physik oder die Welt des Holzes gehalten wurden, stiess auf reges Interesse. Veranstalter und Institutionen sind sich einig – diese Erfolgsgeschichte wird auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden.


tunOstschweiz.ch

Der abtretende Revisor Roland Ramp verliest zum letzten Mal den Revisionsbericht.
Hannes Germann
Claude Maurer
Volker Kiel
Andreas Phillipp
Alexander von Jarzebowski
Der stimmungsvolle Rahmen für Jahrestagung und GV: die Reithalle des Guts Bocken.
In den Pausen diskutieren interessierte Teilnehmer mit Alexander von Jarzebowski über die Möglichkeiten des Lean Management.
Zeno Stössel plädiert in seiner Antrittsrede für die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Fachhochschulen.
Nach der Jahrestagung treffen sich die Teilnehmenden im stilvollen Gewölbekeller zum Apéro.
In den Pausen ergeben sich unzählige Gelegenheiten für Networking und Erfahrungsaustausch.
Zwischen den Programmpunkten sorgt Tabea Vogel, begleitet von Marcel Waldburger am Klavier, für stimmungsvolle Unterhaltung.
Über 150 Stimmberechtigte befinden an der GV des swissT.net über die statutarischen Geschäfte.

tunBern.ch

Uhrenvergleich zwischen Adrian Haas (Handels- und Industrieverein Kanton St. Gallen) und Dr. iur. Bernhard Pulver (Erziehungsdirektor Kanton Bern) kurz vor der Eröffnungsfeier der tunBern.ch.
Nationalrat Christian Wasserfallen lötet konzentriert am Politiker-Anlass des Handels-und Industrievereins des Kantons Bern.
Die geladenen Gäste schrauben an ihren kleinen Putzrobotern. Der Schnellste ergatterte einen attraktiven Preis.
Am Stand der Firma Meyer Burger AG konnten die Kinder und Jugendlichen ihr eigenes Solarboot basteln.
Der Schubladenalarm der Amateur-Funker war eines der zahlreichen Highlight-Experimente. Etwas Verständnis für Elektronik und Geschick im Umgang mit dem Lötkolben waren hier gefragt.