Zentralvorstand / GV


Generalversammlung 2017

Finanzen im Lot, Komplettierung des Zentralvorstands, Dynamisierung der Verbandsarbeit, Digitalisierung und Industrie 4.0 in den Köpfen verankern: Das war der bunte Themenstrauss der Generalversammlung 2017 des swissT.net.

Der Präsident des swissT.net, René Brugger, konnte gegen 130 Teilnehmer zur 41. Generalversammlung begrüssen. Zwar konnte er zum Einstieg diesmal keine Highlights wie die Eröffnung des Gotthardtunnels erwähnen. Aber dafür sind in der Schweiz Ruhe und mehr Planungssicherheit eingekehrt: Die Umsetzung der MEI und das Verhältnis zu Europa sind geklärt; die Unternehmenssteuerreform hat ja noch etwas Zeit. Einziger Wermutstropfen: Der Franken-Euro-Kurs sorgt immer noch für schwierige Rahmenbedingungen.

Finanzbericht

Dank der Beschlüsse durch die letzte Generalversammlung ist alles wieder ins Lot gekommen. Da ab 2019 die Projektfinanzierung wegfällt, werden wie gewohnt azyklische Einnahmen anfallen mit einem positiven Ergebnis in den SINDEX-Jahren und etwas schwächeren Ergebnissen in den Zwischenjahren.

Wahlen

Christian Studer (ITRIS Enterprise AG) wurde für weitere drei Jahre als Mitglied des Zentralvorstands bestätigt; neu wurde Thomas Fischer (Simpex Electronic AG) einstimmig in den Zentralvorstand gewählt. Der neue Vorstand setzt sich also zusammen aus René Brugger (Präsident), Kurt Amstad, Thomas Fischer, Balz Märki, Zeno Stössel, Christian Studer und Markus Weber.

Dass die ehrenamtliche Tätigkeit im Verband nicht selbstverständlich ist, zeigen die Rücktritte von fünf Sektionspräsidenten, die vereinzelt noch nicht ersetzt werden konnten.

Zukünftige Ausrichtung des Verbands

Balz Märki berichtete über die Entwicklung der aktuellen Denk- und Handlungsfelder, der operativen Themen des Verbands.

Was im Vordergrund stehen wird, ist der Nutzen für die Mitglieder: Im Zentrum werden dabei die Inputs aus der GV, dem Präsidentenforum und den Sektionen stehen, der Vergleich mit anderen Verbänden und die Einflüsse der Digitalisierung. Grosses Thema ist natürlich auch für den Verband ein Wandel von der reinen Produkt- zur Marktorientierung.

Um gezielt Dienstleistungen zu entwickeln, sollen «Communities» gebildet werden – weg von starren Strukturen. Lang- und kürzerfristige Themen-Cluster aus den Branchen heraus (gebildet aus Mitgliedern, Herstellern, Kunden und Betreibern) sollen im ständigen Austausch stehen und aktuelle Themen diskutieren. Dadurch werden mehr Farbe und Dynamik die Verbandsarbeit beleben.

Industrie 4.0: Gesamtansicht vermitteln

René Brugger berichtete über die Plattform Industrie 2025: Die verbandsübergreifende Initiative ist gut unterwegs und arbeitet mit Hochdruck an der Sensibilisierung und beackert das Feld, damit alle ihr Pflänzchen setzen können. Vermehrt sollen auch andere Stakeholder wie Hochschulen und Innovationszentren eingebunden werden.

Der Begriff der Industrie 4.0 hat sich in den Köpfen festgesetzt, wird zu grossen Teilen verstanden und ist nicht mehr einfach ein «Marketingkleber». Die Ideen sollen nun durch Events, in Arbeitsgruppen und durch breite Information weitergetragen werden. Im Prinzip sind alle «Basics» einzeln vorhanden – jetzt geht es darum, alles zu einer Gesamtansicht zusammenzuführen.

Preisgekrönte Nachwuchsförderung

Kurt Amstad warf einen Blick zurück ins Jahr 2005: Das swissT.net entwickelte die Initiative «New Generations», mit dem Ziel, dem Lehrstellenmangel entgegenzuwirken und genügend Fachkräfte auszubilden. Der Fachkräftemangel besteht weiterhin – aber unter anderen Vorzeichen: Heute fehlt es an Lernenden. Seit 2010 engagiert sich das swissT.net bei tunSchweiz und mit dem LED-Koffer direkt in den Schulen. Wie diese Arbeit auch durch andere technische Branchen eingeschätzt wird, zeigt die Auszeichnung von tunSchweiz mit dem Building Award für Nachwuchsförderung 2017, der durch Organisationen des Bauingenieurwesens vergeben wird.

Messekommission: Weiter im Text

Markus Weber berichtete über das gut eingeführte und erfolgreiche Konzept: Es ist kein Richtungswechsel nötig. Die grossen Messen wechseln sich im Zweijahresrhythmus ab; die Termine werden mit anderen Branchenmessen in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum abgestimmt.

Grundsätzlich soll die Kommunikation innerhalb der Sektionen und Gremien intensiviert werden, um zusätzliche Sonderschauen und Formate wie Stage 7 im Rahmen der Automation+Electronics zu ermöglichen und damit den Austausch zwischen Experten zu fördern. So kommen die Aussteller an den Messen nicht nur mit Kunden ins Gespräch, sondern profitieren selber auch vom fachlichen Diskurs.


Kürzlich in Roland Steinemanns Posteingang …

Eine interessante und lehrreiche Zeit – meine Lehre – ist zu Ende gekommen. Meine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann konnte ich mit einem Abschluss als drittbester des Kanton Zürichs krönen.

Während meiner Lehre habe ich unteranderem im Sekretariat der libs Zürich und des swissT.nets sowie in der Projektleitung und im Controlling der ABB mitgewirkt. Jede einzelne dieser Abteilungen war mit spannenden Aufgaben und Verantwortungen verbunden und ermöglichte mir so einen erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt.

Ab nächster Woche werde ich die Berufsmatur absolvieren, um anschliessend meinem Ziel, dem Betriebsökonomiestudium, nachzugehen.

Zu Letzt möchte ich dir für die Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit danken!

Ich wünsche dir beruflich sowie privat nur das Beste!

Liebe Grüsse

Philipp Zimmermann

Neu im Vorstand des swssT.net: Thomas Fischer

Vorstand des swissT.net: Thomas Fischer

Thomas Fischer ist – nach einem kurzen Ausflug in die Telekombranche (Miracom AG) – seit 1995 bei Simpex Electronic AG tätig. Heute ist er CEO und Miteigentümer der Firma, die mit elektronischen Komponenten und Systemen für die Industrie Elektronik, Produktionstechnik und LED-Lichttechnik handelt.

Er ist Gründungsmitglied der Sektion 17 «Industrielle Stromversorgungen» und seit 1995 aktiv am Verbandsleben beteiligt. Seit 2006 ist er Präsident der Sektion.

Weshalb er sich im swissT.net enga­giert? Für ihn ist klar: Das SwissT.net als Branchenverband ist eine Service-Plattform, die durch die Mitglieder getragen wird, und deshalb ist es Thomas Fischer wichtig, nicht nur zu konsumieren, sondern sich aktiv zu engagieren. Für ihn ist es wertvoll, dass sich der Verband für gute Rahmenbedingungen der Branche einsetzt und die Mitglieder mit aktuellen Daten und Informationen versorgt. Zudem schätzt er den wertvollen persönlichen Austausch und das Netzwerken in der Branche.

Als Mitglied der Messekommission und des Strategischen Boards der SINDEX liegt ihm der Messeplatz Schweiz sehr am Herzen – und damit auch die aktive Messepolitik des Verbands, mit dem Einsatz für so starke Plattformen wie SINDEX, automation & electronics und swissT.meetings.

Dem swissT.net Gewicht geben

Thomas Fischer wird im Zentralvorstand für die Kommunikation zuständig sein. Er hat dazu dezidierte Ansichten: «Keine Digitalisierung, keine Automatisierung ohne Kommunikation! Nicht nur in der Technik, sondern umso mehr und intensiver auf der persönlichen Ebene. Die Kommunikation im Verband muss zwingend bidirektional sein, damit man die Bedürfnisse der Mitglieder hört und ihnen auch Gewicht verschaffen kann. Gleichzeitig ist es wichtig, als starkes Sprachrohr der Branche wahrgenommen zu werden, damit der Einfluss auf andere Verbände und die Politik verstärkt und der Bekanntheitsgrad erhöht werden kann. Für eine adäquate Aussen- und Innenwahrnehmung müssen wir Zahlen und Daten in die Waagschale werfen können. Nicht nur die Anzahl der Mitglieder, sondern beispielsweise auch Umsatz- und Mitarbeiterzahlen. Für das alles braucht es aber nicht nur ein zuständiges Mitglied im Zentralvorstand – es braucht alle, jeden Einzelnen. Denn nur gemeinsam können wir als Verband stark auftreten. Ich freue mich auf die Herausforderung, mich im Zentralvorstand einzubringen und einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung zu leisten.»

Leancom : Fit im Office  durch Lean Administration

Fit im Office durch Lean Administration

In Zusammenarbeit mit Leancom bieten wir den halbtägigen Workshop «Fit im Office durch Lean Administration» an.

Folgende Fragestellungen werden behandelt: Wie werde ich jeden Tag besser? Wie kann ich erfolgreich eine Verbesserungskultur in meinen Arbeitsalltag integrieren? Wo liegen die grossen Potentiale und wie packe ich diese an?

Datum: 
7. Dezember 2017, 12.30 - 18.00 Uhr

Ort:
 
Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ),
Lagerstrasse 5, 8021 Zürich

Kosten
CHF 50.- für swissT.net Mitglieder, 
CHF 75.- für Nicht-Mitglieder

Anmeldung
www.swisst.net/lean17.html