Events und Messen


«automation & electronics» und STAGE 7 ein voller Erfolg

Viel hatte man in diesem Jahr von der Fachmesse automation & electronics erwartet. Nicht zuletzt auch, weil die neue Plattform STAGE 7 Premiere feierte und das Rahmenprogramm gut gefüllt war. Die gesetzten Erwartungen wurden laut Messeveranstalter Easyfairs vollends erfüllt.

124 Aussteller nahmen an der automation & electronics teil und 29 an der interaktiven Plattform STAGE 7. Rund 2100 Spezialisten haben die Messe an den zwei Tagen besucht. Die Besucherumfrage ergibt ein erfreuliches Bild: 89 % der Besucher bewerten die Messe als gut bis sehr gut, 86 % werden die Messe voraussichtlich auch im Jahr 2019 besuchen.

Und auch die Aussteller sind zufrieden, was die Tatsache belegt, dass gegen 70 % der Standplätze der automation & electronics 2019 bereits wieder reserviert sind. Ein Aussteller, wohl stellvertretend für viele, fasst seine Eindrücke so zusammen: «Die Besucher sind wirklich interessiert, so dass sich gute Kontakte ergeben – und man muss sagen, dieser Auftritt ist möglich mit einem kleinen Messebudget und einem verhältnismässig kleinen Zeitaufwand.»

STAGE 7: Praxisnaher Austausch im Vordergrund

Auf die Initiative und unter tatkräftiger Mitarbeit der swissT.net Sektion 15 «Komponenten» konnte zum ersten Mal die interaktive Netzwerkplattform STAGE 7 durchgeführt werden. Der Name kam zustande, da der Anlass zwar nahe an der Messe automation & electronics, aber in einer gesonderten Etage (der siebten), durchgeführt wurde. Dieses neue Messe-Format stand unter dem Motto «Discover IoT». In der Halle 7 mit seinen 29 Ausstellern, dem Meeting-Point in Form einer Kaffeebar, gemütlichen Sitzgelegenheiten und einer Vortragszone, stand vor allem das Netzwerken, der Wissens-transfer und der praxisnahe Austausch im Vordergrund. Die Vorträge wurden sehr gut besucht, so dass die Initianten und Veranstalter ein mehrheitlich positives Fazit ziehen konnten. Momentan sieht es so aus, dass STAGE 7 in zwei Jahren wieder durchgeführt wird.

Neues Datum steht bereits fest

Die nächste Austragung der automation & electronics findet wiederum in Zürich statt und zwar am 5. und 6. Juni 2019.

www.automation-electronics.ch
www.stage-7.ch


In der Agenda vormerken:

17. Januar 2018 – Fachtagung Funk | 18. Januar 2018 – Fachtagung EMV

Seit dem 20. April 2016 ist die neue europäische EMV-Richtlinie (Richtlinie 2014/30/EU) in Kraft. Was hat diese für Veränderungen mit sich gebracht? Wie können diese erfüllt werden, wo gibt es besondere Herausforderungen? Worauf muss bei Geräten und Anlagen besonderes Augenmerk gelegt werden?

Im World Trade Center in Zürich-Oerlikon (am Leutschenbach) finden die beiden Tagesevents an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. Angesprochen werden als Aussteller Hersteller, Anbieter und Händler von Funk und EMV-Technik, Geräten, Komponenten und Dienstleistungen sowie Engineering und Beratung. Das Zielpublikum sind Entwickler/Entwicklungsleiter, Forscher, Instandhaltung, Qualitätssicherung, Produktmanager, Projektleiter, Entscheidungsträger, Management.

Die elektromagnetische Verträglichkeit betrifft alle elektrischen Geräte und ortsfesten elektrischen Anlagen. Marktakteure wie Hersteller, Vertreter, Importeure, Verkäufer und Installateure müssen die gesetzlichen Verpflichtungen in diesem Bereich einhalten und sich stets auf dem Laufenden halten. Eine gute Gelegenheit dazu bietet jedes Jahr die swissT.-net-Fachtagung «Elektromagnetische Verträglichkeit – EMV».

Im Mittelpunkt der Tagung stehen mehrere thematische Vortrags-Streams mit Referaten von Experten. Sie geben einen breiten Überblick über den EMV- / bzw. Funk-Bereich und sprechen über Themen wie Reglementierung, Messungen im Labor, Komponenten, Messinstrumente, Theorie und so weiter. Eine Ausstellung mit relevanten Unternehmen ergänzt die Vorträge.


Stolzes Jubiläum der Embedded Computing Conference

Die ECC hat am 5. September bereits zum zehnten Mal stattgefunden. Sie hat sich zum wichtigsten Treffpunkt der Branche entwickelt. Jeweils hunderte Fachleute informieren sich an den zahlreichen Referaten über die neuesten Entwicklungen und tauschen sich im Rahmen der begleitenden Ausstellung untereinander aus. Das Jubiläum war für uns Anlass, ein paar Fragen an OK-Präsident René Jost zu richten.

inside: Warum wurde die ECC überhaupt lanciert?

René Jost: Schon kurz nach der Gründung der Sektion 19 «Embedded Computing» im Jahre 2005 nahm diese Sektion mit einem Gemeinschaftsstand am «focus.technology forum» im Juni 2006 teil.

20 Firmen aus der Sektion stellten während 3 Tagen vom 20. bis 22. Juni ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Am 21. Juni wurden den Besuchern unter dem Titel «focus.day embedded computing» Fach- und Marketingvorträge in zwei Streams angeboten.

Im Folgejahr war die «Go» für die Mitglieder der Sektion 19 mehrheitlich keine gesuchte Plattform. Die meisten warteten auf das «focus.technology forum» im September 2008. Leider wurde diese Veranstaltung durch die Messe Schweiz vier Monate vorher mangels Interesse der Automatisierungsbranche abgesagt.

Dies war der Grund für den Vorstand der Sektion 19 «Embedded Computing», um sich an seiner Sitzung vom 29. Mai 2008 Gedanken über eine eigene Veranstaltung für die Sektionsmitglieder zu machen. Dabei wurde auch eine mögliche Zusammenarbeit mit Strobl Communication, welche den Automatisierungstreff in Böblingen organisiert, eingehend geprüft, aber schlussendlich nicht weiterverfolgt. Es entstand innert weniger Wochen das Konzept der Embedded Computing Conference, welches dann an der Sitzung vom 24. Juni 2008 vom Vorstand abgesegnet wurde.

Die erste ECC wurde nach nur gerade zwei Monaten Vorbereitungszeit am 2. September 2008 an der ZHAW in Winterthur durchgeführt. 19 Firmen, 6 Hochschulen und insgesamt 210 Besucher inkl. Aussteller brachten der ersten ECC bereits einen sehr guten Erfolg.

36 Vorträge in 4 parallelen Streams, 300 Besucher, Tischmesse  und Networking an der Embedded Computing Conference vom  5. September an der ZHAW in Winterthur

Wie ist ECC zu einem Erfolgs­modell geworden? Was zeichnet den Event aus und unterscheidet diesen von anderen Anlässen?

Der Vorstand der Sektion 19 «Embedded Computing» hatte sich damals in zwei Sitzungen intensiv mit den Bedürfnissen der Branche auseinandergesetzt und versucht, die Erwartungen von Anbietern und Kunden im Embedded-Computing-Bereich zu einem runden Anlass zu vereinen.

Besonders wichtig war uns damals die Finanzierung des Anlasses durch die Firmen, welche kostengünstig eine Plattform zur Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen sowie ihrer Technologien erhalten sollen. Daraus ergab sich die Struktur einer Konferenz mit angegliederter Tischmesse als Netzwerkplattform mit integrierter Verpflegung auf hohem Niveau.

Die kostenlose Teilnahmemöglichkeit für Hochschulen war uns wichtig, um den Besuchern technologische Fortschritte aus der Forschung zu vermitteln. Dies macht unsere ECC für viele Entwickler aus der Branche besonders interessant. Die Wahl des Standortes an einer Hochschule wie der ZHAW unterstreicht das hohe Niveau der bis zu 36 Vorträge, welche in vier parallelen Streams gehalten werden.

Damit unsere Besucher keine firmeninternen Hürden überwinden müssen, haben wir eine kostenlose Teilnahme vorgesehen. Um ein gutes Feedback der Besucher zu erhalten und um sie möglichst lange auch nach den letzten Vorträgen in der Tischmesse zu behalten, haben wir als Abschluss einen Apéro mit Verlosung von attraktiven Preisen unter den Besuchern eingeplant.

Gibt und gab es besondere Highlights oder Anekdoten?

Besondere Highlights waren einige unserer Keynotes wie zum Beispiel Politiker und Unternehmer Ruedi Noser, welcher für einen Besucherrekord schon am frühen Morgen sorgte. Auch die Olympiasiegerin Dominique Gisin verstand es ausgezeichnet, das Publikum mit ihrer bewegenden Geschichte ihrer Skifahrerkarriere zu begeistern.

In Erinnerung blieb mir auch jene Preisverlosung während des abschliessenden Apéros, als ich als erstes gezogenes Feedback- und Teilnahme-formular dasjenige eines jungen Besuchers in der Hand hielt. Darauf hatte er geschrieben, dass nach einem so tollen Tag mit spannenden Vorträgen der Hauptgewinn in Form eines iPhones für ihn das Tüpfelchen auf dem i und die Krönung eines tollen Tages bedeuten würde.

Die ECC gilt heute als der Branchenevent in der Schweiz. Wie geht es in die Zukunft?

Nach zehn erfolgreichen ECCs sehen wir keinen Grund, daran allzu viel zu ändern. Wie die letzten Jahre werden wir auch dieses Jahr das Feedback von Ausstellern und Besuchern genau analysieren und mögliche Verbesserungen in die nächste Veranstaltung einfliessen lassen.

Die ECC gilt heute als der Branchenevent in der Schweiz. Wie geht es in die Zukunft?

Obwohl vieles bekannt und schon zur Routine geworden ist, bleiben doch bei jeder neuen Ausgabe wieder neue Herausforderungen. Oft sind es neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entweder im Team von swissT.net oder auch in der ZHAW, welche sich einarbeiten und Unterstützung brauchen. Diese Arbeit macht besonders viel Freude, weil meine langjährige Erfahrung immer sehr geschätzt wird.

Gerade diese neuen Gesichter sind es auch, welche neue Impulse in die Organisation einbringen und damit die Attraktivität der ECC hochhalten.

Schlussendlich macht aber der Erfolg jeder Embedded Computing Conference am meisten Spass und Freude auf das nächste Mal!


Fachbereich 1 – Elektronik und Elektrotechnik

FB1-Event: «Are you ready?»

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren verschiedene alternative Locations für den Event gewählt worden waren, fand der Anlass vom 21. September 2017 wieder im Schloss Greifensee statt. Lage, Räumlichkeiten, Charme und nicht zuletzt die günstigen Kosten sind starke Fürsprecher für das altehrwürdige Schloss.

Fachbereich 1 – Elektronik und Elektrotechnik

Die Sitzung des Fachbereich-Vorstandes (dieser wird von den Sektionspräsidenten und dem Fachbereichsleiter Markus Weber gebildet) diente in erster Linie dem Erfahrungsaustausch. Welchen Stellenwert haben ehrenamtliche Engagements zugunsten ganzer Branchen in einer weitgehend globalisierten Welt, in der Erfolg sehr kurzfristig beurteilt wird? Wie formt ein engagierter Sektionspräsident ein dynamisches Vorstandsgremium? Zudem wurde über Sinn und Nutzen zusätzlicher, rein monetärer Vorteile einer Verbandsmitgliedschaft diskutiert.

Am Nachmittag standen zahlreiche Plenarsitzungen der Sektionen auf dem Programm, bevor der gemeinsame Teil den Abschluss einleitete. Zwei Referate zum Thema der Digitalisierung boten die Chance auf neue Erkenntnisse. Hans-Dieter Blatecki zeigte die Sichtweise des Einkäufers auf und stellte sein Referat unter den Titel «Industrie 4.0 – die digitale Zukunft im Einkauf» und fragte «Are you ready?» Vermutlich konnten die wenigsten Teilnehmer mit «Yes!» antworten und wissen nun etwas genauer, worauf Einkäufer zukünftig Wert legen werden – und können gegebenenfalls auch ihr Geschäftsmodell anpassen. Dies legte uns zumindest das zweite Referat von Adrian W. Müller, Leiter Center for Innovations & Entrepreneurship an der ZHAW, unter dem Titel «Neue Geschäftsmodelle – zwischen Hype und strategischer Innovation» nahe. Er untermauerte dies mit zahlreichen bekannten und weniger bekannten Beispielen. Wer's verpasst hat, kann die Charts der Referate in der Geschäftsstelle bestellen.

Traditionsgemäss endete der Anlass mit einem schönen Apéro, der dank dem wunderbaren Wetter auf der Terrasse genossen werden konnte und die etwa 40 Teilnehmenden zum Verweilen und Netzwerken animierte.