Events und Messen


Erfreuliches Feedback zur EMV-Fachtagung

Mit 134 Teilnehmern war die diesjährige Fachtagung «Elektromagnetische Verträglichkeit» sehr gut besucht. Am 21. Januar 2015 erhielten die Besucher in Kloten sowohl einen Überblick über die anstehenden Neuerungen auf dem Gebiet der EMV als auch sehr spezifische Informationen zu einzelnen Problemen. Das Feedback der Teilnehmer ist erfreulich.

Events und Messen
Urs von Känel von Electrosuisse stellte an der Fachtagung die «vier P» der CE-Konformität vor.

Vorwiegend sehr zufriedene Besucher: So lautet das Fazit der Teilnehmerumfrage der diesjährigen EMV-Fachtagung. Das Programm war abwechslungsreich und bot einen Vortragsmorgen mit vier Überblicksreferaten und einen Nachmittag mit drei Referate-Streams zu spezifischen Themen.

Informationen zur neuen Richtlinie

Eine erste Annäherung an das Thema EMV lieferte Frédéric Pythoud, der Leiter des Labors für elektromagnetische Verträglichkeit am Eidgenössischen Institut für Metrologie METAS. Lucio Cocciantelli vom BAKOM informierte über die gesetzlichen Grundlagen der EMV und über die neue EMV-Richtlinie, die ab April 2016 zur Anwendung kommt. Urs von Känel von Electrosuisse widmete seinen Vortrag den «vier P» der CE-Konformität. In Anlehnung an die «vier P» im Marketing, die für die klassischen Instrumente des Marketing-Mix stehen, definierte er die «vier P», die die CE-Konformität eines Produkts von der Markteinführung bis zum Verkaufsende gewährleisten: Planung, Prüfung, Produktpflege und periodisches Normenreview. Im Zentrum der drei Streams am Nachmittag standen die Oberthemen «Grundlagen», «Normung» und «Erfahrung/Praxis». Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, vier der zwölf Referate zu besuchen. Die Präsentationen sämtlicher Vorträge sind unter www.swisstmeeting.ch zum Download bereit.

EMV-Fachtagung 2015

automation & electronics 2015 – für die richtigen Lösungen

Die aktuelle Währungssituation ist für die exportierende Schweizer MEM-Industrie eine weitere grosse Herausforderung im hart umkämpften Markt. Lösungen von und für alle Marktteilnehmer sind daher sehr gefragt. Durch den Zusammenhalt der Branche kann sich die gemeinsame Präsenz der Leistungsfähigkeit als Synergieeffekt für die Stärkung des Schweizer Heimmarktes auswirken, da sind sich die Aussteller sicher. Das Messeteam ist mit seinen bereits 190 zugesagten Ausstellern und den Messevorbereitungen für den grössten Schweizer Branchenevent 2015 in Lausanne und in Zürich im Juni auf gutem Kurs, wie die aktuelle Kurzumfrage bestätigt.

Christian Rudin, Head of Swiss Event Unit, bestätigt: «Die letzten Wochen sind sehr gut gelaufen und wir stellen trotz verschärfter Situation, aufgrund der relativen Parität des Schweizer Frankens zum Euro, keinen Abriss der Anmeldungen fest.» Die Schweizer Automationsindustrie steht also zu ihrem Wort und ihrer Bereitschaft, die Branche und den nationalen Werkplatz Schweiz mit dem gross angelegten Branchenevent am 17./18. Juni in Lausanne und am 24./15. Juni in Zürich zu stärken. Das bestätigen auch drei Geschäftsführer von ausstellenden Unternehmen.

«Kein Defensive Mode sondern Offensiv Mode!» Markus Bruder, CEO von Control Techniques AG und Leroy-Somer SA

Emerson Industrial Automation

Für Markus Bruder, CEO von den beiden Gesellschaften innerhalb Emerson Industrial Automation, ist die automation & electronics eine «wichtige und gute Plattform, um unsere Innovationen zu zeigen und unsere Positionierung am Schweizer Markt zu stärken. Jetzt ist es wichtig, statt zu jammern, neue Technologien und Innovationen voran zu bringen und einen Beitrag für die Schweizer Wirtschaft zu leisten. Denn davon lebt die Schweiz und deren gesamte Industrie. Also kein Defensive Mode sondern Offensiv Mode!»

«Viele Kunden werden erst recht wegen des Wechselkurses die automation & electronics besuchen.»

Markus Arnold, Geschäftsführer Antrimon AG

Antrimon-Geschäftsführer Markus Arnold betont: «Die automation & electronics steht für uns natürlich fest auf dem Plan. Wir als Antrimon AG sind bereits international gut aufgestellt und durch unser Netzwerk können wir unseren Kunden vollumfänglich auch diese Vorteile weitergeben. Wir dürfen es nicht anderen Ländern überlassen, sonst besteht das Risiko, dass weitere Firmen ins Ausland gehen und sie vielleicht nicht mehr zurückkommen. Ich finde es wichtig, diesen Nutzen an diese wichtige Schweizer Messe zu bringen, dass die Besucher sehen, dass wir mit innovativen Lösungen in der Schweiz auch absolut konkurrenzfähig sind. Das stimmt mich sehr zuversichtlich.»

«Alle suchen jetzt Lösungen. Die automation & electronics ist die Chance, neue Wege und eben diese Lösungen auch zu finden.»

Roland Mattis, Geschäftsführer FINELINE Switzerland AG

Roland Mattis, Geschäftsführer von FINELINE Switzerland AG, sagt: «Als Anbieter von Leiterplatten sind wir ja in einer schwierigen Situation, dass unsere Kunden, also die Industrie und vor allem auch die EMC (Electronic Manufacturing Companies), als exportierende Unternehmen in einer Kette alle miteinander vernetzt und gewissermassen abhängig voneinander sind. Daher brauchen alle für diese Situation eine Kostenreduktion. Wir wollen im Schweizer Markt bekannter werden, und das ist für uns eine wichtige Gelegenheit an der automation & electronics. Unter Druck muss man doch neue Lösungen finden, um auch wettbewerbsfähiger zu werden. Deswegen sehen wir dies als grosse Chance, unseren Kunden bessere und preiswertere Lösungen zu bieten.»

automation & electronics 2015

Communication Conference zu Industrie 4.0

Die Quersektion 200 «Networks & Communications» widmet die nächste Communication Conference dem Thema Industrie 4.0. Die Fachtagung findet am 30. Oktober 2015 in Windisch statt. Interessierte schreiben sich das Datum am besten bereits heute in die Agenda.

Industrie 4.0 ist eine Vision, die nur durch allmähliche Evolution und nicht durch eine Revolution über Nacht Wirklichkeit werden kann. Der Begriff ist in aller Munde, aber was wirklich dahinter steckt, bleibt oft im Halbdunkeln. Für die Mitglieder der Quersektion 200 «Networks & Communications» ist die Erkenntnis zentral, dass eines der wichtigsten Merkmale der sogenannten «vierten industriellen Revolution» die umfassende Kommunikationsvernetzung technischer Systeme und Anlagen ist. Der Standort und die physische Anordnung der Steuer- und Regelsysteme verlieren ihre Bedeutung. Diese «Cyber-Physical Systems» werden in Industrie 4.0 nicht mehr physikalisch, sondern logisch entlang der Prozessketten, Materialflüsse und Regelkreise angeordnet und strukturiert.

Sicherer Transport von Informationen

Eine der grossen Herausforderungen besteht darin, alle dafür notwendigen Informationen gezielt und sicher vom Sender zum richtigen Empfänger zu bringen. Dies gilt auch für die zeitlichen Randbedingungen, die bei Automatisierungssystemen eine besondere Bedeutung haben. Es ist höchste Zeit, Licht in das derzeitige Halbdunkel zu bringen und das Konzept Industrie 4.0 mitsamt seinen technischen Herausforderungen und Umsetzungen in Bezug auf die Quersektion 200 näher zu erläutern. Genau dies ist das Ziel der nächsten Communication Conference am 30. Oktober 2015 in Windisch.

Communication Conference 2015